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Ein guter Start.
Mo, 03.08.2009 - 23:04 – Sarah Költzow
Die Stadtverwaltungen werben mit Arbeitsplatzsicherheit, vermutlich sind viele der jungen Leute, die dieser Tage auf neuen-alten Schreibtischstühlen, mal an alten Personal Computern mal an hochmodernen Flatscreens Platz nehmen, nicht zuletzt durch Mamas Ratschlag „da hast du was Sicheres“ dort gelandet. In Ostholstein gab es 170 Bewerbungen um 4 Ausbildungsplätze. Hier können, im Gegensatz zu Aachen, wo so viele Alte ausscheiden, dass man dem Nachwuchs Aussichten macht, übernommen zu werden, den Jungen keine Versprechungen gemacht werden: man hofft, ein Jahr Anschlussbeschäftigung garantieren zu können. Es gilt daher, den jungen Menschen, die die Schulbank gegen die Aktenstapel und die Tafel gegen den Bürgerkontakt getauscht haben, eine wichtige Botschaft zu vermitteln: Sicher ist sicher, aber übermorgen ist es nicht unbedingt. Es liegt an euch, was ihr draus macht und wie ihr euren Job ausführt. Lasst euch nicht erzählen, dass Dinge, die schon immer so waren, auch so bleiben müssen. Denkt Max Weber 2.0. Traut euch zu, nach übermorgen zu schauen und nehmt in Kauf und stellt euch darauf ein, dass ihr vermutlich nicht 40 Jahre lang im gleichen Schreibtischstuhl sitzen werdet, wie das bei der heute scheidenden Generation zum Teil noch der Fall ist (bzw. schon damals nicht war!). Traut euch, Verantwortung zu übernehmen und denkt mit! In Aachen sind „Pünktlichkeit, Freundlichkeit und ein gutes Sozialverhalten“ schon die halbe Miete, um den Kontakt mit dem Bürger positiv abwickeln zu können. Doch da hört es noch lange nicht auf: In der Verwaltung von Übermorgen werdet ihr zwischen die Bürger geschickt werden, durch Ämter und Aufgaben rotieren und komplexe Beziehungssysteme managen und mit Potenzialen verknüpfen. Und noch mehr: ihr selbst werdet diejenigen sein, die sich diese Kompetenzen aneignen, aber auch zunächst einmal die Notwendigkeiten erkennen müssen. Wir meinen: es ist gut, dass nach wie vor so viele junge Menschen am Verwaltungsberuf interessiert sind und ihn als spannende und erfüllende Aufgabe ansehen. Und es ist gut, dass das Öffentliche noch offener und internationaler wird. Denn wenn eines wirklich sicher ist, dann, dass Verwalter-Sein ein anspruchs- und verantwortungsvoller sowie spannender Job ist, den man regelmäßig wieder neu denken dürfen soll. Deswegen sind wir ja da. Trackback URL for this post:http://www.wandelgestalter.de/trackback/104
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Making a good start is really
Making a good start is really important for everybody!
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Skandal!
http://www.ksta.de/html/artikel/1246883761670.shtml
Auch in Leverkusen möchte man Nachwuchsverwaltern den Job schmackhaft machen. Man sollte meinen, das sei ein einfaches Unterfangen, denn die Aussichten sind attraktiv: facettenreiche Aufgaben, intensive Betreuung und sogar eine Übernahmegarantie!
Schockierend ist nicht etwa, dass sich kaum junge Leute bewerben (immerhin 1000 Stück in diesem Jahr), sondern deren sehr mangelhafte Kompetenzen und Ausbildung:
Kaum zu glauben, "dass fünf bis zehn Prozent nicht den geforderten Notendurchschnitt von 3,5 erfülle[n]."
Dieser Schnitt ist doch wahrlich nicht zu hoch gesetzt, wenn man einen hochqualifizierten und zuverlässigen Öffentlichen Sektor für Deutschland aufbauen und langfristig gewährleisten möchte.
"Vom Rest [der Bewerber] erschienen nur 30 bis 40 Prozent zum Einstellungstest, den wiederum nur etwa die Hälfte mit einer Empfehlung absolvier[t]e."
Sind die Verwalter von übermorgen minderqualifiziert, unpünktlich und unzuverlässig? Oder schickt jeder zweite Abgänger "einfach mal so" eine Bewerbung für die Stadtverwaltung falls er/sie sonst nichts findet?
sehr viele unnütze
sehr viele unnütze schlagwörter in dem artikel. viel enthusiasmus, aber wenig inhalt.